In der Aula der Veit-Stoß-Realschule hertrschte eine ganz besondere Atmosphäre: Begeisterung, Nervenkitzel und Erfindergeist lagen in der Luft, als das Schulfinale des Projekts „Die rasende Mausefalle“ stattfand. Wochenlang hatten Schülerinnen und Schüler mit viel Kreativität und handwerklichem Geschick an ihren Fahrzeugen getüftelt – angetrieben allein durch die Kraft einer gespannten Mausefalle. Nun war der große Moment gekommen, in dem sich zeigen sollte, welches Team die ideale Kombination aus Technik, Design und physikalischem Know-how gefunden hatte.
Bereits beim Aufbau der einzelnen Rennfahrzeuge war die Vielfalt der Herangehensweisen beeindruckend: Ob minimalistisch aus leichten Materialien oder mit aufwendigen Details versehen – jedes Gefährt spiegelte den individuellen Einfallsreichtum seiner Erbauer wider. In mehreren spannenden Durchläufen traten die Teams gegeneinander an. Die Fahrzeuge wurden dabei auf der eigens vorbereiteten Strecke losgelassen und mussten möglichst schnell rollen – ohne zusätzlichen Antrieb, nur durch die raffinierte Umsetzung der gespeicherten Federenergie der Mausefalle.
Besonders schön war zu beobachten, wie das Projekt Teamarbeit, technische Bildung und Kreativität auf lebendige Weise miteinander verband. Schülerinnen und Schüler, die sonst vielleicht wenig Berührungspunkte mit Physik oder Technik haben, waren plötzlich hochmotiviert bei der Sache.
Zum Abschluss wurden die besten Teams geehrt – unter großem Jubel des Publikums. Doch unabhängig von der Platzierung war klar: Dieses Schulfinale war ein voller Erfolg, das allen Beteiligten in Erinnerung bleiben wird. Es zeigte eindrucksvoll, wie spannend und praxisnah naturwissenschaftliches Lernen sein kann – und wie viel Spaß es macht, gemeinsam etwas auf die Räder zu stellen.
Am 30. Mai 2025 war es endlich so weit: An der REAHIP fand das erste Mausefallenrennen unter dem Titel „Die rasende Mausefalle“ statt. Die Klassen 9D und 9E traten mit selbstgebauten Fahrzeugen an, die einzig und allein durch die Energie einer gespannten Mausefalle angetrieben wurden.
Die kreative Herausforderung bestand darin, aus einfachen Materialien ein möglichst schnelles und stabiles Fahrzeug zu entwickeln – und die Ergebnisse konnten sich sehen lassen! In spannenden Rennen auf der 4-Meter-Bahn zeigten die Teams, was in ihren Konstruktionen steckt.
Ein besonderes Highlight des Tages: Der Allzeit-Bahnrekord wurde geknackt! Das Sieger-Team schaffte es, die Strecke in sensationellen 2,035 Sekunden zu absolvieren – ein neuer Rekord, der in die Geschichte des Mausefallenrennens eingehen wird.
Neben Technik, Teamgeist und Tüftelspaß stand auch der faire Wettbewerb im Mittelpunkt. Die Begeisterung bei Teilnehmenden und Zuschauenden war groß – und eines steht fest: Das war nicht das letzte Mausefallenrennen an der REAHIP!
Themenschwerpunkt war die Vorstellung des Projektes und dessen einfache Umsetzung. Zudem erhielten die Teilnehmenden eine Anleitung zum Aufbau der Rennstrecke inklusive Equipment. Die Schülerinnen und Schüler sollen in Eigeninitiative kreative Fahrzeuge bauen, die in einem Rennen gegeneinander antreten. Ein mittelfränkisches Finale ist am Ende des Schuljahres geplant.
Referenten: Sandra Hanke, Florian Eigler, Marco Nelkenbrecher
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